Nr. 1 März 2004 |
Die Christophorusgemeinde
wünscht allen Lesern ein gesegnetes Osterfest! |
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"Gott will, dass alle Menschen gerettet
werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen." (1. Timotheus 2,4)
Liebe Scheerstaaner, liebe Mitglieder unserer Christophorusgemeinde,
"meinen Glauben habe ich ja schon (irgendwie), aber ich brauche dazu keine Kirche ...", so oder so ähnlich geht eine nicht selten geäußerte Meinung. "Ich habe ja meinen persönlichen Glauben (der niemanden etwas angeht). Was brauche ich da Kirche, Pfarrer und so weiter." Wenn dann noch das Geld knapper wird und man nach Sparmöglichkeiten Ausschau hält, ist auch der Austritt schnell vollzogen. Neben dem allgemeinen Dahinschwund der deutschen Bevölkerung ist dies ein
wirkliches Problem für die Zukunft unserer Kirche und Gemeinden geworden. Die Lasten der Bauunterhaltung drücken, die Möglichkeiten, flächendeckend Angebote zu machen, werden enger. |
![]() Grafik: Sandra Cotes de Moreno Stichwort: Karfreitag
Der Tod Jesu am Kreuz ist eines der historisch am besten gesicherten Ereignisse der Geschichtsschreibung. In vielen weiteren nichtchristlichen und christlichen Texten wird Jesu Tod und Todesart bezeugt, wenn sich auch das Jahr nicht exakt bestimmen lässt. Die Kreuzigung Jesu ist allein von der Auferstehung an Ostern her zu verstehen, betonen Theologen. Jesus Christus habe mit seinem Opfer "unsern Leib und unsere Seele von der ewigen Verdammnis" erlöst, so der protestantische Heidelberger Katechismus von 1563. Daher gilt der Karfreitag als höchster Feiertag der evangelischen Kirche. Der Grundgedanke über alle Konfessionen hinweg ist dabei: Im Leben und Sterben Jesu ist "Gott selbst zur Welt gekommen". Das Kreuz symbolisiert die Zuwendung Gottes zu den Ärmsten der Welt. |
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