3. März 2006 WELTGEBETSTAG
Liturgie aus Südafrika: Zeichen der Zeit
19.00 Uhr Gottesdienst in der Auferstehungsgemeinde
Südafrika ist ein wunderschönes Land. Die Zahl der Menschen, die dort Urlaub machen möchten, steigt stetig. Aber dennoch wird allein schon das Wort "Südafrika" bei vielen noch immer Schreckensbilder wachrufen: 342 Jahre weiße Vorherrschaft, die überwiegend unterdrückt, ausgebeutet, entwürdigt, gemordet und zerstört hat. "Seit 1994 leben wir in der Zeit nach der Apartheid – ein Zeichen der Gnade Gottes." Das schreiben die südafrikanischen Verfasserinnen der Weltgebetstagsliturgie und freuen sich ihrer neuen "Regenbogennation".
Sie verharmlosen oder verdrängen keineswegs, was sie durchgemacht haben. Sie sehen diese schlimme Epoche als ein Wetterleuchten der Endzeit. Sie entnehmen aber den Worten Jesu (als er über die Zerstörung des Tempels in Jerusalem sprach), dass noch eine Frist gesetzt ist, eine Zeit der Gnade Gottes. Diese wollen sie nutzen.
"Im täglichen Leben ist uns wichtig", schreiben die Südafrikanerinnen, "dass Menschen in Würde, in gegenseitiger Achtung und Verantwortung zusammenleben." Diese teilende Gemeinschaft kommt in dem Wort "ubuntu" zum Ausdruck. "Ubuntu" umschließt Menschen aller Hautfarben und Religionen, ist Weg und Ziel der jungen Republik Südafrika mit rund 47 Millionen Einwohnern und elf offiziellen Sprachen.
Südafrika hat noch einen weiten Weg vor sich, aber die Weltgebetstagsfrauen sind voller Zuversicht, dass Gott sie stärken und begleiten wird. So klagen sie zwar laut und offen angesichts der unabsehbaren Not, die AIDS über die Menschen bringt, aber sie verzagen nicht. Die mittlere Generation droht wegzusterben. Kinder sind auf sich selbst gestellt, wenn nicht Großmütter für sie sorgen können.
Ist die Vision des Propheten Ezechiel vom Totenfeld voll dürrer Knochen eine realistische Beschreibung afrikanischer und zum Teil auch weltweiter Gegenwart? Der Text steht in der Gebetsordnung als Herausforderung und auch als Zuspruch. Denn der Prophet wird aus dem Gräberfeld Menschen neu ins Leben rufen, wenn er nur Gott zutraut, dass er Leben schaffen kann und will. „Wir wissen, dass du, Gott, die Macht hast und unsere ganze Gesellschaft neu beleben kannst“, heißt es. Nicht der Tod soll das Zeichen der neuen Zeit in Südafrika sein. Im Zeichen der Liebe Jesu Christi sind die Gespenster der alten Zeit, Apartheid und Nationalismus, entmachtet worden.
Renate Kirsch
Wir danken den Inserenten, die Sie bei Ihrem nächsten Einkauf bitte
berücksichtigen wollen:
Therapiezentrum Schierstein
G. van Dijk, Reichsapfelstraße 1
Schreiben und Schenken
Maria Vogel, Reichsapfelstraße 17
HOTEL - LINK - WEINSTUBE
Karl-Lehr-Straße 24
EISEN-SCHNEIDER
Reichsapfelstraße 6
SCHRÖDER-Bestattungen
Christine Henrich, Rheingaustraße 6
O. Mank, Bad Heizung, Kettenbornstr. 8
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Förderkreis Christophoruskirche macht einen guten Start
Der im Advent ins Leben gerufene "Förderkreis Christophoruskirche"
hat bereits nach kurzer Zeit einen guten Start hingelegt und etliche Mitglieder gefunden.
Nach den bisher zugesagten regelmäßigen Spenden kommen schon fast 3000 Euro pro Jahr zusammen. Allen Gebern ein herzliches "Vergelt´s Gott!"
Um die angestrebten 15.000 Euro zusammen zu bekommen, müssten sich noch 100 unserer 2000
Gemeindeglieder ein Herz fassen und monatlich einen Betrag von 10 Euro spenden. Das sind z.B
. drei große Bier in der Kneipe oder ein Kinobesuch, die für unsere Kirche "abgedrückt" würden.
Na, wollen Sie nicht bei den "100 Gerechten" dabei sein? Dann geben Sie schnell
den Eintrittsbogen an unser Gemeindebüro! Wir freuen uns, Sie im "Förderkreis
Christophoruskirche" willkommen zu heißen.
Formulare zur Unterstützung des Förderkreises gibt es in unserem Gemeindebüro oder auf
unserer Homepage:
Schwer drückt ein voller Beutel,
schwerer ein leerer.
(Johann Christoph Haug)
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Wir suchen das Mittelalter:
Frauen und Männer 40 +/-
Wir möchten mit Ihnen/Euch verschiedene Aktivitäten planen.
Haben Sie/habt ihr z.B. Lust auf Wandern, Fahrrad fahren, Basteln oder gemeinsames Tanzen?
Wir wollen uns ein- bis zweimal im Monat zu gemeinsamen Unternehmungen treffen.
Interesse geweckt?
Dann kommen Sie/kommt ihr doch einfach zu unserem ersten Treffen am
Freitag, 31. März 2006, 19.30 Uhr,
Konferenzzimmer im Christophorushaus
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Infos: Frau Mank
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0611 - 2 21 35 |
| Gemeindebüro, Frau Müller |
0611 - 2 23 50 |
Gemeindefahrt nach Halle-Wörmlitz
Nach dem Besuch der Wörmlitzer Delegation bei uns im vergangenen Herbst sind
wir nun für den 17. - 19. März 2006 nach Halle eingeladen. Neben der Gemeinde
steht eine Besichtigung der "Händelstadt" Halle mit ihren herausragenden
Sehenswürdigkeiten an.
Wer zu der bestehenden Reisegruppe noch dazu stoßen möchte, wird gebeten,
sich baldigst im Gemeindebüro zu melden! Telefon: 2 23 50.
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