Der CVJM Schierstein berichtet:

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Benefizkonzert für Belarushilfe

Am 7. Mai 2004 fand in der Christophoruskirche das Benefizkonzert des bekannten Gospelchores XANG statt. Wie in den vergangenen Jahren waren die Zuhörer hellauf begeistert von der Leistung dieses Chores.

Im Anschluß an das Konzert wurde im Gemeindesaal des Christophorushauses wieder ein belarussisches Buffet angeboten. Fast alle Gäste des Konzertes ließen hier den schönen Abend bei ausgesuchten Delikatessen ausklingen. Der Erlös des Konzertes und des Buffets kommt wieder der Belarushilfe des CVJM Schierstein zu Gute. Wir danken allen Helfern und vor allen Dingen dem Chor für seine Unterstützung. Ohne diese Hilfe könnten wir die Kosten für den Aufenthalt der belarussischen Gäste nicht aufbringen.

Am Pfingstsonntag, dem 30. Mai 2004 reisen unsere Gäste zu einem 3-wöchigen Erholungsaufenthalt an. Die ersten zehn Tage verbringen sie in einem Freizeitlager in Hohenstein. Danach sind sie in Gastfamilien und es werden gemeinsame Ausflüge unternommen, damit die Jugendlichen auch unsere schöne Heimat kennen lernen. Über Ihre finanzielle Unterstützung an unserem Projekt auf das nachfolgende Konto würden wir uns sehr freuen.

Die Bankverbindung der Belarus-Hilfe lautet:

  • Empfänger:
    CVJM Schierstein Belarus-Hilfe

  • Bank:
    Nassauische Sparkasse Wiesbaden-Schierstein

  • BLZ: 510 500 15

  • Konto Nr.: 128 055 134


Informationen und Dank

Mitzuteilen ist aus dem Kirchenvorstand, dass Hans Martin Aurich nach langjähriger Mitarbeit im Mitarbeiterkreis und zuletzt im Kirchenvorstand unserer Gemeinde uns leider verlassen muss. Aus beruflichen Gründen sind Aurichs nach Frankfurt am Main umgezogen, und wir müssen die Familie schweren Herzens ziehen lassen. Für alle qualifizierte Mitarbeit und Unterstützung sei ihm auch im Namen der Gemeinde herzlich Dank gesagt! Für die berufliche und persönliche Zukunft wünschen wir der Familie alles Gute und Gottes Segen!

Ursula Gruber Nachrücken wird auf seinen Platz im Kirchenvorstand gemäß der Kirchenordnung Frau Ursula Gruber, die sich freundlicherweise zum Antritt des Amtes bereit erklärt und bereits mit der Arbeit begonnen hat. Sie arbeitet im CVJM und im Besuchsdienst mit. Wir heißen sie nun auch im Kirchenvorstand herzlich willkommen!

Ein ganz besonderer Dank sei auch Otto Lohfink gesagt, der mit der Unterstützung verschiedener Helfer in mühevoller Fleißarbeit unsere wunderbare, alte Mauer um den Kirchgarten saniert hat. Er hat das aus persönlicher Dankbarkeit gegen unseren Gott getan, dem dies Haus geweiht ist, und weil er, wie er sagt, „ganz verliebt in die alte Mauer ist.“ Wir danken unserem verdienten Otto Lohfink aufs herzlichste für diese vorbildliche Aktion zum Jubiläumsjahr 2004!

Alltags-Ferien

Noch keinen Urlaub geplant? Macht nichts. Sie können in diesem Jahr nicht wegfahren? Ist nicht schlimm, wirklich. Verreisen ist zwar etwas Wunderbares, das gebe ich zu. Aber aus Erholungsgründen kommt es doch viel mehr darauf an, wie Sie Ihre Ruhepausen im Alltag gestalten.

Der gute alte Sonntag zum Beispiel. Er ist so ein Tag, der eigentlich dazu gedacht ist, einfach mal nichts zu tun und die Seele baumeln zu lassen. Das setzt natürlich voraus, dass Sie in einem Berufsfeld tätig sind, das keinen Wochenenddienst vorsieht. Sicher können Sie jedoch einen anderen Tag in der Woche freimachen. Oder wenigstens ein paar Stunden. Glauben Sie mir, das wirkt Wunder.

Ohne diese eingeplante freie Zeit würde ich persönlich schon ganz schön auf dem Zahnfleisch gehen. Ein paar Minuten die Beine hochlegen, einen guten Kaffee oder Tee genießen - das wirkt Wunder. Die Lebensgeister kehren zurück, die Muskeln entspannen sich. Und das Beste: Die Ideen beginnen nur so zu sprudeln. Damit komme ich das eine oder andere Mal letztlich viel schneller und effektiver zum Ziel.

Ich kann also schneller etwas erreichen, wenn ich einfach mal gar nichts tue. Das klingt zwar widersprüchlich - ist in meinem Fall aber so. Ich bin ein aktionistischer Typ, der morgens schon mit der gesamten Tagesplanung im Kopf aus dem Bett springt. Gut tut das nicht. Nicht auf Dauer zumindest. Deshalb plädiere ich für das tägliche Nichtstun. Nur ein paar Minuten, eine Viertelstunde. Das ist mit Abstand die schwerste und herausfordernste Urlaubsplanung. Aber ich kann sie nur empfehlen!

Nyree Heckmann

Aus dem Kindergarten

Heute berichten wir Ihnen einmal von unserer Vorschularbeit:

Die Einrichtung hat selbstverständlich auch einen bildungspolitischen Auftrag. Wir möchten aber keinen unnötigen Leistungsdruck auf die Kinder ausüben. Jede Tätigkeit im Kindergarten bereitet auf den späteren Schulbesuch vor. Durch Singen, Basteln, Spielen, Bauen und Gespräche werden alle Fertigkeiten, die ein Kind für die spätere Schulreife benötigt, gefördert.

Damit der Übergang vom Kindergarten zur Grundschule möglichst problemlos verläuft, bereiten wir die Kinder auch gezielt darauf vor. Die Vorschulkinder treffen sich im letzten Kindergartenjahr kontinuierlich mehrmals in der Woche. Das „Piratenschule-Projekt“ wird von 1-2 Erzieherinnen begleitet und verbindet auf spielerische Weise die Überprüfung der Schulfähigkeit mit der Einübung und Förderung von schulrelevanten Fähigkeiten. Die Sprachförderung spielt hierbei natürlich eine große Rolle.

Leserbrief
von Sabine Kistner

"Rehabilitierung" von Herrn Eichler

Mit Schrecken haben wir als Vorwort zu der freundlichen Begrüßung von Herrn Rückert als neuem Küster die abfälligen Worte über seinen Vorgänger gelesen. Bei allem Verständnis gegenüber dem Ärger, den Unzuverlässigkeit auslöst: So kann man nicht mit einem ehemaligen Mitarbeiter umgehen. Einen Menschen als Flop abzutun und das im Mitteilungsblatt einer evangelischen Kirchengemeinde, ist einem Umgang miteinander, der sich am Vorbild Jesu orientiert, nicht gemäß. Glauben wir doch an einen Gott, der sich auf die Seite der Schwachen stellt, auf unsere Seite, auch und gerade dann, wenn unser Leben „aus den Fugen gerät“.

Aus unserer Wahrnehmung hat sich Thomas Eichler sehr wohl auch durch andere Qualitäten als Unzuverlässigkeit hervorgetan. Als Prädikanten hatten wir häufig mit ihm zu tun, und fanden jedes Mal die Kirche warm, beleuchtet und geschmückt vor, zudem erlebten wir ihn als einen, der seine Arbeit mit Herz und Engagement tat. Dafür danken wir ihm an dieser Stelle öffentlich und im Namen aller, die ihn auch so erlebt haben.

Eine Richtigstellung

Ich bin ziemlich erstaunt über die Unterstellung, ich hätte den Menschen Thomas Eichler als Flop abgetan. Hätte man etwas genauer gelesen und vor Allem genauer nachgedacht, wäre man nie auf eine solch absurde Idee gekommen. Man sollte mich eigentlich besser kennen.

Natürlich bin ich mir der Tragik eines Lebens, das aus den Fugen geraden ist, bewusst. Aber bei ständiger Unzuverlässigkeit wird bei allem guten Willen und der Freundlichkeit, Herzlichkeit und dem Engagement, die ich Herrn Eichler keinesfalls abspreche, aus dem Dienst letztendlich ein „Flop“. Alle Bemühungen von Seiten des Pfarrers und des Kirchenvorstandes waren umsonst. Wenn man von Ehrenamtlichen, die für Gotteslohn ihren Dienst leisten, Zuverlässigkeit erwartet, kann man das wohl auch von bezahlten Hauptamtlichen verlangen. Andernfalls leidet die Gemeindearbeit darunter, und dann hilft auch der Mantel christlicher Nächstenliebe nicht.

So leid es dem Kirchenvorstand und auch mir persönlich um den Mann tat, so musste doch reiner Tisch gemacht werden. Andernfalls hätte es ständig Probleme gegeben und die Gemeinde insgesamt hätte darunter gelitten. Man glaube nicht, wir hätten uns diese Entscheidung leicht gemacht.           HL


Wir sind für Sie da !

Erreichbarkeiten, Wir sind für Sie da

Wir danken den Inserenten, die Sie bei Ihrem nächsten Einkauf bitte berücksichtigen wollen:

Therapiezentrum Schierstein G. van Dijk, Reichsapfelstraße 1
Schreiben und Schenken Maria Vogel, Reichsapfelstraße 17
HOTEL - LINK - WEINSTUBE Karl-Lehr-Straße 24
EISEN-SCHNEIDER Reichsapfelstraße 6
SCHRÖDER-Bestattungen Christine Henrich, Rheingaustraße 6

Der Blick vom Kirchturm wird vom Kirchenvorstand der Evangelischen Christophorusgemeinde in Wiesbaden-Schierstein herausgegeben und ist für die Mitglieder der Gemeinde bestimmt.
Redaktion: Pfr. Jörg Mohn, Heinz Leukel, Umbruch: Udo Rieber
Alle erreichbar über das Gemeindesekretariat, Telefon: 2 23 50.
Nachdruck bei Quellenangabe und Belegexemplar gerne gestattet.

Hildegard von Bingen
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