Eine Reise nach Halle an der Saale
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Der Winter hatte das Land noch fest im Griff, als wir am 17. März mit einer Delegation
unserer Gemeinde nach Halle reisten, um die dortige Partnergemeinde zu besuchen, mit der bekanntlich
eine Jahrzehnte alte Beziehung besteht. Schneeeinbruch ließ manche Reiseteilnehmer auf die Eisenbahn
ausweichen. Dennoch waren wir abends alle wohlbehalten in Halle angekommen und wurden von
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unseren Gastgebern freundlich begrüßt.
Doch schon der erste Abend ließ keine Verschnaufpause zu: ein
erster Gesprächsabend führte uns in die katholische Pfarrgemeinde
Zur Heiligsten Dreifaltigkeit . Hier waren Vertreter
mehrerer Hallenser Gemeinden zu einem regen Gespräch über
die Botschaft des Predigers Salomo versammelt. Wir bekamen
einen ersten Eindruck vom lebendigen Glaubensleben in dieser
von der DDR-Vergangenheit noch immer gezeichneten Stadt.
Die Nacht verbrachten die Delegationsmitglieder bei verschiedenen
Gastfamilien. Die Schiersteiner Pfarrersfamilie wurde im
Wörmlitzer Pfarrhof, freundlich ver- und umsorgt vom Pfarrerehepaar Lemme.
Der Samstag führte uns zu einer großen Stadtbesichtigung, bei
der uns die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Halles vorgestellt
wurden. Dabei setzten die Gastgeber einen großen Eifer daran,
uns ihre Stadt und ihre Geschichte wirklich ans Herz zu legen.
Die vielfältigen Gespräche und Begegnungen zeigten, dass die
Lebensumstände in West und Ost immer noch sehr verschieden
sind, dem entsprechend auch Situation und Arbeitsansätze der
Gemeinden. So stellte sich beim Thema Taufe heraus, dass das, was bei uns große Selbstverständ-
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lichkeit ist, in Anhalt noch eher die Ausnahme: die Kindertaufe. Dagegen erstarkt das volkskirchliche
Leben, wenn zu den großen Festen ganze Volksscharen in die Kirchen strömen. 15 ungetaufte Kinder ungetaufter
Eltern, die gleichwohl zum Kindergottesdienst in die Gemeinde geschickt werden, zeigen den Aufbruch
der Menschen zu den einstmals gewaltsam abgerissenen Glaubenswurzeln.
Diesen großen Chancen und Erwartungen bei gleichzeitig schrumpfender Mitgliederzahl (Abwanderung, Geburtenausfall)
zu entsprechen, ist sicher eine der großen Zukunftsherausforderungen für unsere anhaltinische Partnerkirche.
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Der Samstagabend brachte bei ortstypischen Spezialitäten einen
fröhlichen Austausch hallensischer und rheinischer Lebensart.
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Der Gottesdienst am Sonntag morgen, von beiden
Pfarrern samt Chor gestaltet, vertiefte die geistliche Gemeinschaft.
Voller bewegender Eindrücke kehrte die Delegation nach Hause zurück.
Fazit:
Es können in dieser Partnerschaft sicher keine Gemeindekonzepte abgekupfert werden.
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Dennoch ist der
jeweilige Austausch über das Leben in so verschiedenen Situationen sehr anregend
und bereichernd. Man kann nur einladen, bei einer zukünftigen Gelegenheit dazu zu stoßen.
Wir über uns: Frauen und Männer 40 "+/-"
Am 31. März fand unser erstes Treffen im Christophorushaus
statt. Wir waren eine gemischte Gruppe "+/-" und "40".
In geselliger Runde haben wir Fensterbilder und Karten hergestellt
und über weitere Aktivitäten nachgedacht. Dabei sammelten
wir verschiedene Ideen, die wir in Zukunft jeweils am letzten
Freitag im Monat (Treffpunkt Christophorushaus Konferenzzimmer,
19.30 Uhr) umsetzen wollen.
So denken wir an ein Quiz mit anschließendem Besuch in einem
Schiersteiner Lokal oder an Theaterbesuche, Fahrradtouren, Kreativität
beim Filzen und Speckstein schnitzen. Auch ein Bowlingabend,
Wanderungen und viele anderes Dinge mehr, die hoffentlich
Ihr Interesse wecken!
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Die Treffen sind immer am letzten Freitag im Monat um 19.30 Uhr im Christophorushaus (Konferenzzimmer)
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Sie sind herzlich eingeladen, Informationen erhalten Sie im Gemeindebüro,
bei Frau Müller Telefon 2 23 50, oder Frau Mank,
Telefon 2 57 18 und 2 21 35.
Kreuz auf der Kirchturmspitze wird gesichert
In der Februar-Sitzung des Kirchenvorstands informierte der
Vorsitzende über Sicherungsmaßnahmen am Kreuz des Kirchturms.
Es wird mit vier Stahlseilen abgespannt werden.
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Uns allen ist das starke Schwingen des Kreuzes bei
vollem Geläut bekannt. Nach unzähligen, über etliche Jahre hinausdauernden Bemühungen
mit Ämtern, Architekten, Statikern, Glockensachverständigen und Handwerkern, gab uns jetzt
die Denkmalschutzbehörde grünes Licht, die Sicherung des Kreuzes durchzuführen.
So bleibt uns die Hoffnung, auch zukünftig unsere Kirche unbedenklich zu besuchen.
Friedel Lehr
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