Nr. 1 März 2003, Seite 2 |
Die Christophorusgemeinde wünscht allen Lesern ein gesegnetes Osterfest! |
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Evangelische und katholische Gemeinden zeigen aus Anlass des
Jahres der Bibel in den Räumen der Ortsverwaltung Dotzheim vom 19. April bis zum 27. April 2003
Öffnungszeiten: Es handelt sich um eine Qumran- und Bibelausstellung aus der Sammlung des Pastors A. Schick aus Westerland auf Sylt. Kopien von Schriftrollen und Tonkrügen am Toten Meer, Faksimilidrucke der wertvollsten Bibelhandschriften sowie der Gutenbergbibel werden u. a. zu sehen sein.
"Der Blick vom Kirchturm" wird vom Kirchenvorstand der
Evangelischen Christophorusgemeinde in Wiesbaden-Schierstein
herausgegeben und ist für die Mitglieder der Gemeinde bestimmt. |
Der CVJM Schierstein berichtet:
![]() In der Zeit vom 8.11.2002 – 10.11.2002 fand unser Vorstandstreffen in Kaub statt. Auch in diesem Jahr hatte der Vorstand wieder einige junge engagierte Mitarbeiter zu diesem Treffen eingeladen. Dies ist sehr wichtig, denn die Jugend soll Einblick in die Vereinsarbeit erhalten und mit einbezogen werden.
Im Oktober/November 2002 fand der Glaubenskurs für junge
Leute „vier plus“ statt. Unter der Leitung von Claus Hassing
fanden fünf sehr informative Treffen statt. Der Kurs war sehr gut
besucht. Unsere Planung sieht vor, im Jahr 2003 einen ähnlichen
Kurs zu starten. Benefizkonzert für die Belarus-Hilfe Der Gospelchor XANG hat sich bereit erklärt, auch in diesem Jahr ein Benefizkonzert für die Belarushilfe des CVJM Schierstein durchzuführen. Das Konzert findet am 14. März 2003 um 20.00 Uhr in der Christophoruskirche statt. Nach dem Konzert können Sie sich wieder die beliebten belarussischen Spezialitäten im Bürgerhaus in der Hafenschule (direkt neben der Christophoruskirche) munden lassen. Der Erlös ist für die Belarus-Hilfe des CVJM Schierstein bestimmt. Hilfstransport nach Sabresje/Belarus Im April/Mai 2003 ist ein weiterer Hilfstransport nach Sabresje/ Belarus geplant. Arbeiten an der Toilettenanlage der Schule und am Schulgebäude sollen durchgeführt werden. 10 Jahre CVJM Schierstein Im Hinblick auf das 10-jährige Bestehen des CVJM Schierstein im Jahr 2003 haben wir schon eine vorläufige Planung für die Feier erstellt. Alle Gemeindemitglieder sind natürlich schon heute recht herzlich zu dieser Feier eingeladen; sie findet voraussichtlich am 28. September 2003 statt.
Um alle Planungen durchführen zu können, sind wir auch in diesem
Jahr wieder auf Ihre Hilfe und Unterstützung angewiesen.
Hier möchten wir noch einmal unsere Konten bekannt geben. Vielleicht machen wir Sie ja neugierig auf unsere Gruppenaktivitäten. Hier finden Sie eine Übersicht der Gruppen mit den entsprechenden Telefon-Nummern der Ansprechpartner.
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Gastarbeiterinnen und ihre Geschichte in Wiesbaden 8.-29. März 2003 im Rathaus von Wiesbaden, Schlossplatz Erinnern Sie sich noch an die ersten Gastarbeiterinnen in unserer Stadt? Frauen, die mit ihren zahlreichen Koffern am Hauptbahnhof angekommen sind und dann in Wiesbadener Fabriken oder Krankenhäusern zur Arbeit gingen? Was haben diese Frauen in unserem Land erlebt? Wie haben sie unsere Stadt mitgeprägt? Was ist aus ihnen geworden? Am Internationalen Frauentag, dem 8. März 2003 wird im Rathaus von Wiesbaden eine große Ausstellung zur Geschichte der Arbeitsmigrantinnen eröffnet. Frauen aus zehn Herkunftsländern sind an diesem Projekt beteiligt und ermöglichen uns einen Blick auf ihr Leben in Bildern, Texten und Szenarien. Die Ausstellung ist vom 8.- 29. März 2003 täglich von 10.00 bis 19.00 Uhr und samstags von 9.00 bis 15.00 Uhr geöffnet (sonntags geschlossen). Führungen für Gruppen sind möglich! |
Zu der Ausstellung gibt es einen anschaulich gestalteten Katalog
auf der Grundlage von Interviews mit Migrantinnen aus Italien,
Spanien, Griechenland, Korea, Türkei, Jugoslawien und anderen
Ländern. Es wird auch ein Begleitprogramm verschiedener Einrichtungen
mit Theaterstück, Film und Café International angeboten! Verantwortlich für das Projekt ist die Evangelische Pfarrerin für Frauenarbeit in Wiesbaden. Die Spurensucherinnen, ein Team von vorrangig ehrenamtlichen Frauen, ermöglichen die Durchführung dieser Ausstellung, an der auch das Stadtarchiv und das Stadtmuseum mitwirken.
Weitere Informationen und Führungen: |
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Rotahorn (Acer Rubrum) Am 27. Juli 2002 heiratete das Ehepaar Birgit und Fridtjof Baeseler bei uns in der Christophoruskirche und wie das so ist, hatten auch diese zwei lange überlegt, für welchen guten Zweck die Hochzeitskollekte zu verwenden wäre. Die Entscheidung fiel durch die Aprilausgabe unserer Gemeindezeitung, in der zu Spenden aufgerufen wurde, um die durch einen Orkan zerstörte Robinie gegenüber der Linde zu ersetzen. Um dieses Bäumchen auch als Ehebaum gelten zu lassen, musste der Bräutigam zur körperlichen Ertüchtigung die meisten Arbeiten „im Schweiße seines Angesichts“ selber machen. Es wurden die bisherigen Spenden und die Kollekte aufgewogen und geprüft, welcher Baum dafür zu haben war. In Anbetracht seines großen Gegenüber durfte er nicht zu klein sein. Die Summe war aber für diesen Zweck noch etwas zu gering. Ein Hochzeitsgast sprang hier in die Bresche und half erheblich mit: Frau Kilian-Hochgenug mit ihrem Schiersteiner Garten- und Landschaftsbau. Sie bot die nötigen Werkzeuge, ihr Know-how und den notwendigen Fuhrpark und stockte den Fehlbetrag erheblich auf. Selbstredend kennt sie auch die Baumschulen, die den gewünschten Rotahorn liefern können. Da Bäume erst nach ihrem Laubabwurf gepflanzt werden dürfen, war der Spätherbst als Termin schnell ausgemacht: Für das Ausheben der Grube der Samstag vor Erntedank. Es regnete an diesem Tag nur einmal und die Wurzeln des alten Baumes waren auch noch drin. Trotzdem wurde es geschafft. Das Loch ist fertig, doch wo bleibt der Baum? Wie Sie alle mitbekommen haben, fielen die Blätter erst Anfang November und der Frost ließ bis zum Dezember auf sich warten. Am 7. Dezember wurde der lange angekündigte Baum endlich geliefert und wir konnten uns mit Hilfe von 2 Küstern und einem Gartenbaustudent daran machen, 5 Meter lebendes Holz (schon 8 Jahre gewachsen) mit einer unsäglich schweren Wurzel vom LKW über den Platz zum Loch zu bringen. Rein ging´s dann schnell, Drainage drum herum, viel Blumenerde drauf, Pfosten setzen und festmachen --- FERTIG. Am 22.12. konnten wir dann auch den Baum nach dem Gottesdienst weihen. Nun möge er wachsen und gedeihen! Allen Spendern ein herzliches Dankeschön!! | |
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