Christophorus: Auch er ist wieder da!
Die kleine Statue des Namenspatrons unserer Kirche, die vom Bildhauer Wimmer, der
auch die Replik der Jupitersäule am Hafen schuf, stammte und an einer Wand im
Kirchenschiff angebracht war, ist bei der letzten Innenrenovierung 1992 abgenommen
worden und seitdem spurlos verschwunden.
Wahrscheinlich haben wir es mit einem Fall übertriebenem Purismus zu tun, der in
einer protestantischen Kirche kein Heiligenbild duldet. Dabei hat sich Luther
selbst streng gegen eine Bilderstürmerei à la Karlstadt gewandt. Allerdings haben
Heilige im Protestantismus nicht den gleichen Stellenwert wie im Katholizismus,
wo sie als anbetungswürdige Fürbitter gelten. Bei uns dienen sie lediglich als
verehrungswürdige Vorbilder, denen ein Christ nacheifern sollte. Auch ein Reliquienkult
mit den "Überresten" von Heiligen ist im Protestantismus unbekannt.
Aber nun ist Christophorus wieder in "seiner" Kirche. Ein nobler Zeitgenosse,
dessen Name nicht bekannt ist, hat der Gemeinde eine wunderschöne Holzstatue
geschenkt, die nun in der Kirche einen würdigen Platz gefunden hat und dort bewundert
werden kann. Christophorus (aus dem Griechischen Christo phorus ⇒ Christus tragend)
hat auf seiner Schulter den Jesuknaben, der ihm immer schwerer vorkommt,
und trägt ihn durchs Wasser.
Das hat ja durchaus Bezüge zu unserem Ort am Rhein.
Wie kam nun unsere Kirche zu ihrem Namen? Als Pfarrer Adam eine Dépendance der
evangelischen Gemeinde ins Leben rief, ernannte er die alte Gemeinde zur besseren
Unterscheidung zur"Christophorusgemeinde" und die alte evangelische Kirche
zur "Christophoruskirche". Meines Erachtens eine glückliche "Eingebung".
Dem Spender der Statue sei hiermit herzlich gedankt. Kommt und schaut sie Euch an!
Heinz Leukel
Der 102. Geburtstag von Margarethe Mayer
Am 21. Juni 2005 feierte Margarete Mayer im Jan-Niemöller-Haus ihren 102. Geburtstag.
Hildegard Link vom Besucherkreis überbrachte die Glückwünsche des Pfarrers
und der Gemeinde.
Was die Seele braucht!
Sie braucht einen Platz, auf dem sie steht!
Sie braucht einen Freund, der mit ihr geht!
Sie braucht ein Tun, das sie täglich erfreut!
Sie braucht die Stille, Besinnlichkeit!
Sie braucht Musik, die empor sie hebt!
Sie braucht die Freude, solange sie lebt!
Sie braucht den Fortschritt, das Wachstum, den Geist!
Sie braucht ein Ziel, das Vollkommenheit heißt!
Sie braucht der Liebe wärmendes Kleid!
Sie braucht den Frieden, die Heiterkeit!
Sie braucht eine Zeit, die dem Schöpfer sie weiht!
zum Horchen und Ahnen der Ewigkeit!
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Das Gemeindefest: ein bunter, fröhlicher Tag
Bereits der morgendliche Gottesdienst war ein buntes und fröhliches Treiben.
Nachdem Pfarrer Mohn die Gemeinde begrüßt und die neuen Konfirmandinnen und
Konfirmanden der Gemeinde vorgestellt hatte, begann die Feier. Gestaltet
wurde sie mit der Band "Zeitfarben" aus Kloppenheim.
Eine fast schon professionell zu nennende Gruppe mit Gesang und
Instrumentalmusik, die die neuen Kirchenlieder begleitete und die Gemeinde
zum Mitmachen animierte. Besonders bei dem Lied "Meine Hand in deine Hand"
schaffte es Bandleader Günter Wiegand, die Gemeinde in Bewegung und
zum Aufstehen zu bringen.
Rabe Rudi erörterte im Predigtdialog mit Pfarrer Mohn, wie jedes Glied der
Gemeinde gebraucht wird, damit das ganze funktioniert und Gemeinde lebendig
ist. Anschließend gab man sich dem Grillgut und köstlichem Wein hin, auch
frisch gezapftes Bier, später Kaffee und Kuchen erfreuten den Gaumen der Gäste.
Ein ganz herzliches Dankeschön auch an dieser Stelle allen Spendern von Kuchen
und Salaten!
Viele Menschen kamen über den Tag herein und nahmen am Programm teil, das vor allem
auf der Bühne vor dem Christophorushaus dargeboten wurde: Sitztanz der
Gemeindesenioren, Marionettentheater, Tanz und Musikspiel erheiterten und
begeisterten Groß und Klein. Alles klang dann am Abend mit der Ausgabe der
Tombolapreise aus, bei der fast jeder auf seine Kosten kam. In eingespielter
Weise wurde noch am Abend der Abbau bewältigt. Für das nächste Jahr hoffen der
Mitarbeiterkreis und Küster Andreas Rückert hierbei noch auf ein paar mehr
"starke Männer", damit sich auch diese Arbeit noch besser verteilt.
Der Erlös des Festes kann wie geplant für die dringlich gebrauchte, neue
Lautsprecheranlage verwendet werden.
Beim ein paar Tage später stattfinden Helferfest, spendierten Friedel Lehr und
Birgit Mank Wein und Sekt für die Helferinnen und Helfer. Küster
Andreas Rückert kochte mit seiner Frau einen köstlichen Gulasch, der auf dem
Lagerfeuer erwärmt und an die begeisterten Helfer ausgegeben wurde.
Ihnen allen sei auch an dieser Stelle herzlich für ihren Einsatz gedankt.
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