Der CVJM Schierstein e. V. berichtet:


Es ist bald soweit

Liebe Gemeinde, gute Jugendarbeit kann es nur geben, wenn die Voraussetzungen, wie geschulte Mitarbeiter und natürlich geeignete Gruppenräume vorhanden sind.
In den vergangenen Jahrzehnten hat der CVJM Schierstein e.V. ehrenamtlich nicht nur die Jugendarbeit in der Christophorusgemeinde geleistet, sondern Jugendlichen auch die Teilnahme an christlichen Schulungen und Weiterbildungen ermöglicht. Der Erfolg spiegelt sich in unserem Angebot an Gruppenstunden (siehe letzte Seite) wider.
Wir möchten unser Angebot gerne erweitern, daher bauen wir das Dachgeschoss des Christophorushauses aus. Die Baufortschritte konnten Sie in den vergangenen Ausgaben von "Der Blick" verfolgen. Einen Teil unserer neuen Jugendräume müssen wir bereits Mitte Dezember eröffnen. Denn der alte Raum im Kellergeschoss entspricht nicht mehr dem heutigen Standard und wird geschlossen.

Jetzt sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen! Wir benötigen dringend Helfer zum Tapezieren und zum Streichen. Melden Sie sich bitte bei einer der unten genannten Telefonnummern. Liebe Gemeinde, da sich die Jugendarbeit des CVJM zu 90% aus Spenden finanziert, würden wir uns nicht nur über personelle Unterstützung sehr freuen, sondern wären auch für eine kleine Finanzspritze dankbar. Denn auch Farbe und Pinsel wollen bezahlt werden. Ab 1. November nimmt eine Sammelbüchse im Gemeindebüro Ihre Spende dankbar entgegen. Gerne können Sie uns Ihre freundlich zugedachte Unterstützung auf das CVJM-Konto

  • 128 054 359, BLZ: 510 500 15
  • bei der Nassauischen Sparkasse Wiesbaden
mit dem Vermerk "Dachausbau" überweisen. Auf Wunsch wird Ihnen dafür eine Spendenquittung ausgestellt.
Der CVJM Schierstein e.V. bedankt sich bereits heute, auch im Namen der Schiersteiner Jugend, für Ihren Einsatz im Sinne des gemeinschaftlichen Miteinander.

Ihr CVJM Schierstein e.V. in der Christophorusgemeinde Kontaktadressen:
  • Volker Kühne, Tel.: 0611 26 12 16
  • Jürgen Gruber, Tel.: 0611 8 10 04 25
    oder 80 68 87

Sternsinger gesucht
Kinder sagen ja zur Schöpfung -

Skizze: Sternsinger gesucht So lautet das Motto der Aktion Dreikönigssingen 2007, die uns ins Beispielland Madagaskar führt. Dort leben viele Menschen bewusster mit der Natur – sind sie doch besonders auf diese angewiesen und herausgefordert, Alternativen im Umgang mit Ressourcen zu finden. Vor allem die junge Generation hat dort die Aufgabe, Neues zu lernen, auszuprobieren und die Regierung ihrer Eltern und Großeltern zu überzeugen, dass z. B. das Abholzen der Wälder zur Gewinnung von Brennholz/Energie nicht der alleinige Weg mit Blick in die Zukunft sein kann.

Unsere Sternsinger, die wieder aus den drei Schiersteiner Gemeinden kommen, gehen am 6. und 7. Januar in die Häuser, um dort die Buchstaben "C+M+B" über die Eingangstür zu schreiben: "Christus Mansionem Benedicat", d. h. "Christus, segne dieses Haus".

Bitte rufen Sie im Pfarrbüro der Gemeinde von St. Peter und Paul (2 13 46) an, wenn die Sternsinger auch zu Ihnen kommen sollen.
Eine Andacht mit Aussendung der Gruppen erfolgt am Samstag, 6. Januar um 10.30 Uhr im Jan-Niemöller- Haus am Hafen. Gemeindemitglieder sind herzlich dazu eingeladen. Kinder, die bei den Sternsingern mitmachen möchten, melden sich bitte bei Frau Kessels (29 99 92) oder im Gemeindebüro (2 13 46). Für das Vorbereitungstreffen erhalten die angemeldeten Kinder eine persönliche Einladung.

Wallfahrten eines Protestanten (Fortsetzung)

In der Krypta der Jesuitenkirche in Trier steht der schlichte Steinsarg des Jesuitenpaters Friedrich von Spee. Er war u. a. ein begnadeter Poet; sogar in unserem evangelischen Gesangbuch finden sich Lieder von ihm ("O Heiland, reiß die Himmel auf"; "Zu Bethlehem geboren"; "O Traurigkeit, O Herzeleid").
Aber nicht das macht seinen

Foto: Friedrich von Spee
geistlichen, geistigen und historischen Rang aus. Er war ein unerschrockener Kämpfer gegen den Hexenwahn. Als Beichtvater musste er unzählige der armen Opfer zum Richtplatz begleiten. Das ließ den sensiblen, mit leidenden Menschen frühzeitig altern. „Ich habe nichts finden können als Schuldlosigkeit allenthalben.“ In seiner Schrift „Cautio criminalis“ (über die Prozesse gegen Hexen von einem ungenannten römischen Theologen) streitet er vehement gegen die perverse Praxis der Strafprozesse mit den üblen Verhören und Folterungen, die den Angeklagten so gut wie keine Chance ließen. Hätte man ihn als Autor erkannt, wäre er unweigerlich vor dem Inquisitionsgericht gelandet. Schon bloße Verteidigung und Einsatz für die Beschuldigten galten als Mitschuld bei Hexerei und Ketzerei!

Während einer Pestepedemie kümmerte sich Spee aufopfernd um die Kranken, die Gefahr einer Infizierung nicht achtend, und starb 1635 selbst an der Seuche, gerade 44 Jahre alt. Ein exemplarisches Christenleben, mit dem ich mich nicht ohne innere Regung beschäftigte.
Heinz Leukel

Wechsel in der Blickredaktion
Dank an Udo Rieber

Logo: Der Blick

Nach vielen Jahren engagierter Mitarbeit in der Redaktion unserer Gemeindezeitung hat Udo Rieber sein Amt in jüngere Hände übergeben. Udo Rieber war in der Redaktion für den

Umbruch und das Layout zuständig. Er hat dem Blatt Gesicht und Format verliehen und für dieses Ehrenamt unzählige Freizeitstunden investiert.

Pfarrer, Kirchenvorstand und Gemeinde sprechen ihm für seinen fast unsichtbaren und dennoch enorm aufwändigen und kompetenten Dienst an unserer Zeitung ihren herzlichen Dank aus sowie ein "Vergelt’ s Gott!"

Wir freuen uns, dass sich in diesem Jahr Klaus Dieter Sack in die Aufgabe eingearbeitet und sie inzwischen selbständig übernommen hat. Klaus Dieter Sack betreut schon seit den Anfängen unsere Internetseite, und ist nun auch "Blattmacher" des "Blick". Auch ihm für seine Bereitschaft ein herzliches Dankeschön.

Pfarrer Jörg Mohn

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